CCI Zeitung: Nachgefragt bei Felderer – Präsenzpflicht der Mitarbeiter entfällt

Wie schafft es ein Großhandelsunternehmen in Pandemiezeiten, seine Kunden zu erreichen? Wie kompensiert man fehlende persönliche Begegnungen? Diese und weitere Fragen hat sich auch Klaus Felderer, Geschäftsführer der Felderer AG, gemeinsam mit seinem Team gestellt und auch beantwortet.

cci Zeitung: Was hat Sie dazu veranlasst, sowohl ihre Webpräsenz als auch ihre gesamten Strukturen zu überdenken?

Als sich die Krise im Frühjahr abzeichnete, kamen wir zum Schluss, dass jetzt genau die richtige Zeit ist, um Werte zu schaffen. Unsere Kunden setzen in erster Linie auf die Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit von Komponenten und Lösungen. Daher haben wir daran gearbeitet, digitale Prozesse nicht nur im Bestellwesen und der Erreichbarkeit zu optimieren, sondern dies für das ganze Unternehmen anzuwenden. Wir wollten eine Gegenbewegung zur Verunsicherung im Jahr 2020 schaffen, haben alle Mitarbeiter eingebunden – und diese haben sich wertvoll eingebracht.

cci Zeitung: Was sind Ihre Erfahrungen mit dem „remote working“ aus dem Home Office, mussten Sie nachbessern oder mehr kontrollieren?

Nein, wir haben die Präsenzpflicht, so weit möglich, komplett abgeschafft und machen damit gute Erfahrungen. Grundsätzlich ist Misstrauen gegenüber den Mitarbeitern immer ein schlechter Berater. Wenn mich die Stundenmenge des Mitarbeiters interessiert, habe ich etwas falsch gemacht. Und wir sehen weder einen Leistungs- noch einen Motivationsrückgang bei unseren Mitarbeitern, es zeigt sich eher das Gegenteil.

Das ganze Interview können Sie in CCI Zeitung Ausgabe 01/2021 oder in unserem PDF-Ausschnitt nachlesen: