Hombach Wärmetechnik GmbH

Die HOMBACH Wärmetechnik GmbH ist ein im Inland und im europäischen Raum führender Hersteller von Wärmeübertragern, die 1960 von dem Firmengründer Artur Hombach mit der Produktion von Niederdruckdampfkesseln für den Erwerbsgartenbau gegründet wurde. Sitz des Unternehmens ist 57520 Rosenheim im Westerwald, wo 2016 eine neue Produktionsstätte unweit des bisherigen Firmensitzes errichtet wurde.

Heute umfasst die Fertigung robuste Wärmeübertrager für die Lufttechnik. Sie bestehen aus Stahl in verzinkter Ausführung und ebenso aus Kupfer-Aluminium in verschiedenen Ausführungen. Die qualitativ hochwertigen Wärmeübertrager werden nach Kundenwunsch und technischen Anforderungen individuell und in Kleinserien gefertigt.

Hombach’s Ziel es, Kundenwünsche optimal umzusetzen. Es werden Verfahren und Fertigungseinrichtungen eingesetzt, die dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen. Alle Produktions- und Prüfphasen werden sorgfältig geplant und unterliegen der Beachtung sämtlicher erforderlicher Normen, Regelwerke sowie den nationalen und internationalen Gesetzesvorschriften. Das Unternehmen verfügt über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001.

Bauarten von Wärmetauschern für die Lufttechnik

Die Aufgabe der Lufttechnik ist es, den Zustand der Raumluft hinsichtlich Reinheit, Temperatur und Feuchte innerhalb bestimmter Grenzen zu halten. Damit stellen neben den Ventilatoren für die Luftfilterung und den Luftfiltern für die Abscheidung von Verunreinigungen vor allem die Wärmetauscher wichtige, zentrale Bauteile von raumlufttechnischen Anlagen dar. In den Wärmetauschern wird thermische Energie (Wärme) von einem Stoffstrom auf einen anderen übertragen. Da die Wärme immer von dem Stoffstrom mit der höheren Temperatur in den Stoffstrom mit der niedrigeren Temperatur strömt, werden die entsprechenden Apparate korrekt mit dem Begriff Wärmeübertrager bezeichnet. In der Praxis wird der Begriff Wärmetauscher häufiger benutzt.

Die von Hombach produzierten Wärmetauscher für die Lufttechnik bestehen aus Kupfer-Kernrohren, auf die dünnwandige Lamellen aus Aluminium aufgezogen werden. Die Aluminiumlamellen vergrößern die äußere Oberfläche, die maßgeblich an der Übertragung des Wärmestroms beteiligt ist und bilden spaltförmige Strömungskanäle aus, durch die die Luft hindurchströmt. Quer zur Strömungsrichtung und den Lamellen verlaufen die sogenannten Kernrohre aus Kupfer, durch die ein zweiter Stoffstrom hindurchströmt. Als Medium für den zweiten Stoffstrom wird üblicherweise Wasser, Sole (Wasser mit Frostschutzmittel), Kältemittel oder auch Wasserdampf eingesetzt. Das Medium wird i.d.R. wiederholt umgelenkt und in mehreren Durchgängen durch den Wärmeübertrager hindurchgeführt. Bei dieser Bauart spricht man dann von einem sog. Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher.

Die Aluminium-Lamellen können mit einem hydrophilen Lack für einen guten Abfluss bei hoher Kondensatstromdichte oder mit Epoxid-Harz für bessere Korrosionsbeständigkeit beschichtet sein. Ferner werden in Ausnahmefällen Lamellen aus Kupfer eingesetzt.

Wärmeübertrager für den Kanaleinbau

Wärmeübertrager werden in zentrale Raumlufttechnische Geräte oder sehr häufig auch als thermodynamische Nachbehandlungseinheiten in Lüftungskanäle eingebaut. Der Kanaleinbau erfordert meist eine luftdichte Ausführung: Die Kernrohre werden durch die linken und rechten Rahmen des Wärmetauschers hindurchgeführt. Hierdurch entstehen Spalte, durch die Luft hindurchströmen kann. Optional ist es möglich, mit einem Gießharz die Spalte luftdicht entsprechend DIN EN 1507 abzudichten.

Bei Kühlern mit Kondensatbildung, die nass betrieben werden, empfiehlt sich aus Korrosionsschutzgründen die Ausführung des Wärmetauscherrahmens aus Edelstahl.

Kühler und der ggfs. der notwendige anschließende Tropfenabscheider sollten aus Gründen der Hygiene in einem sog. Kammergehäuse angeordnet werden. Dieser Apparat besteht aus einem Rahmen, der mit 30 mm starken Beplankungen bestückt wird. Abschraubbare Kunststoffklemmen drücken die Beplankungselemente an den Rahmen. Die Wärmetauscher und Tropfenabscheider sind zu Reinigungszwecken ausbaubar. Das Kammergehäuse wird mit integrierter Kondensatwanne geliefert.

Auslegung von Wärmetauschern

Die Auslegung von Wärmetauschern erfolgt i.d.R. durch Vorgabe

  • des Luftstroms,
  • des Eintrittszustandes (Temperatur und Feuchte),
  • der gewünschten Luftaustrittstemperatur,
  • des Mediumtyps,
  • der Medientemperaturen wie bspw. Kaltwasser 6/12, Pumpenwarmwasser 50/40 oder auch die Verdampfungs- und Überhitzungstemperatur bei Einsatz eines Kältemittels.

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